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Florian Langenbeck Historische Türen

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Sonstige historische Baustoffe

Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nr. 96: Eine cabine d'ascenseur, wir wagen es nicht dieses wunderbare Teil aus Frankreich einzudeutschen, dazu ist es zu sehr Neo-Louis-Seize. Bis auf die Tür ist das komplette Gehäuse aus teilweise feinst geschnitzem Eichenholz vorhanden, im Moment bei uns aber nur lose zusammengefügt. Wir fänden es natürlich wunderbar, wenn die Kabine wieder zum Heben von Menschen verwandt würde, sehen den freundlichen Herrn vom TÜV aber schon mit hochrotem Kopf vor uns und wollen auch nicht für emotionale Folgeschäden verantwortlich sein.

Die Kabine ist insgesamt 225 cm hoch und 135 bzw. 130 cm breit und tief, sie kostet

EUR 2.400,00 incl. 19% MwSt.

Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nr. 127: An dieser Stelle ist nun eine kleine Einführung in historische Heiztechnik angesagt. Vielleicht haben Sie sich schon einmal gefragt, weshalb die frühen Wasserzentralheizungen auch als Schwerkraftheizungen bezeichnet werden? Nein, wir schon und dieses Teil ist die Antwort. In diesen Heizungen fehlte die Pumpe die den elektrische Heizkreislauf antreibt, diese Art der Heizung war bis in die 60er-Jahre üblich. Einer der Nachteile der Schwerkraftheizung ist ihre Trägheit. Es dauert sehr lange, bis der Kreislauf »anspringt«, vor allem, wenn alle Heizkörper verschlossen waren und erst abends frisch aufgedreht wurden. Diese lästige Eigenschaft zu kompensieren war die Aufgabe dieses Teiles. Er wurde im höchsten Punkt des Heizkreislaufes montiert, gerne in einer natürlich unisolierten Dachkammer und sorgte dafür, daß immer schön ausreichend viel Wasser abgekühlt wurde, um den Kreislauf in Schwung zu halten, auch wenn sonst nirgendwo Wasser benötigt wurde. In ihm wurde permanent Wasser abgekühlt, dadurch wird es dichter und relativ schwerer und drückt wieder über die Rücklaufleitung in den Heizungskeller hinab und damit das warme, leichtere Wasser in den Vorlaufleitungen nach oben. Dieses Objekt hier sollte also nichts anderes tun als Energie zu verschleudern und ist somit in der heutigen Zeit so etwas wie der Gottseibeiuns der Haustechnikbranche. Wir haben ihn für seine Sünden in der Vergangenheit auch gar arg ausgeschimpft, aber jetzt dann auch wieder lieb.

Wir haben jetzt einmal nicht weiter geforscht, ab sich dieses Teil heute sinnvoll in eine Heizanlage integrieren läßt, können uns aber vorstellen, daß dies durchaus in einer mit Niedertemperatur betriebenen Anlage möglich wäre und er in einem Badezimmer auch eine sehr kuschelige Ausstrahlung hätte. Außerhalb eines Heizkreises wäre auch eine Verwendung als formschöner Vorratsbehälter für Brauchwasser denkbar. Aber natürlich ist auch an eine vollkommene Zweckentfremdung als Litfaßsäule zu denken.

Der historische Energieverschwender ist 200 cm hoch und hat einen Durchmesser von 50, bzw. 35 cm, er kostet

EUR 450,00 incl. 19% MwSt.

Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nr. 126: Der entlackte Kollege vom weißen Energieverschleuderer nebenan.

Dieser historische Energieverschwender ist 205 cm hoch und hat einen Durchmesser von 52, bzw. 36 cm, er kostet

EUR 850,00 incl. 19% MwSt.

Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nr. 127: VBarney Geröllheimers Surfbrett? Oder eher doch eine spanische Egge die, vielleicht sogar mit darauf stehendem Bäuerlein zur Lastvergrößerung, von einer ausgemergelten Mähre über den staubigen Acker gezogen wurde? Auf jeder Fall ein Objekt aus unserer Reihe archaischer Alltagsgegenstände, deren Reiz nicht zuletzt darin besteht, daß sie keinerlei Entsprechung oder gar Verwendung mehr in unserer Gegenwart haben, sich ihrem Zweck bis zur ultimativen Nutzlosigkeit entfremdet haben. Vom Surfen einmal abgesehen.

Nachtrag: Die Phantasie mit dem spanischen Bäuerlein war so verkehrt nicht, aber verkehrt allemal. Das Surfbrett heißt »trillo« und ist ein Dreschwerkzeug. Die Garben wurden an einem windigen Ort um einen Mittelpfosten herum ausgelegt, dem Esel an den Hintern (und vielelicht auch ans Maul) ein Sack gehängt und dann mußte er das Brett immer schön im Ring herum ziehen bis die Spreu vom Weizen getrennt und vom Wind verblasen war.

Barneys Brett ist ein bischen kleiner als Udo2.

EUR 580,00 incl. 19% MwSt.

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Nr. 57: Nein es geht hier nicht um das pottenhäßliche Zweirad sondern um den recht außergewöhnlichen Fahrradständer für immerhin sechs Räder. Wie alle Speichenkiller ist der Ständer nur bedingt zur Aufbewahrung und Befestigung von höherwertigen Rädern geeignet, im Vergleich zu den zeitgenössischen Vertretern dieser Un(ter)art der Fahrradabstellmöglichkeit ist er immerhin ziemlich ordentlich geformt und als schnelle Abstellmöglichkeit auch für das 26"-Gebrauchsrad funktional sehr gut geeignet.

Der Fahrradständer ist 200 cm breit, 48 cm tief und 70 cm hoch und kostet

EUR 380,00 incl. 19% MwSt.

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Nr. 106: Irgenwas in Richtung Sklavenarbeit murmelte unser Haus- und Hofschmied als er, die Nase nur wenige Zentimeter über eine der unzähligen Nieten, die Details dieses funkionslosen Objektes betrachtete. Funktionslos ist das Objekt allerdings nur solange es nicht bei Ihnen an geeigneter Stelle steht und ihr Herz erfreut, als Raumteiler, Blickfang oder einfach so. Das geschmiedete Eisen ist mit einer Bronzefarbe überzogen, 214 cm breit und 190 cm hoch.

Preis auf Anfrage

Tarnen und Täuschen: Ein Sicherheitsschrank der besonderen Art

Nr. 43: Was auf den ersten Blick wie ein durchschnittlicher Weichholzschrank mir Maserungslasur daherkommt, entpuppt sich als 1200 kg schwere Übertragung einer taktischen Soldatenweisheit auf häusliche Sicherungstechnik: Täuschen und Tarnen. Für diesen Sicherheitsschrank ist aus Eisen sind zwei komplette Sätze Schlüssel vorhanden.

Der Schrank ist 115 cm breit, 65 cm tief und 175, bzw. 193 cm hoch, er kostet

EUR 3.200,00 incl. 19% MwSt.

Historische Originale von 1700 bis 1930

Produziert von Thomas Borghoff, Datenbank von Silvan Rehberger