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Florian Langenbeck Historische Türen

Einbaubeispiele: Steinobjekte aus Naturstein und Kunststein

Einbaubeispiel eines Steinobjektes

Beispiel 1: Trockenmauer aus französischem Kalkstein

Der einigermaßen reibungslose Aufbau einer solchen Mauer auch durch die Auswahl der Steine bedingt. Wir sind immer wieder auf der Suche nach kleineren und größeren Positionen geeigneter Steine: Lagig und klein genug, daß Sie von einer Person alleine gesetzt werden können, groß genug, daß die Mauer nicht den Charakter eines Mosaikes bekommt.

Diese Mauer wurde mit der Rückseite an eine Schalung errichtet, alle drei bis vier Lagen wurde der Hohlraum zwischen Natursteinmauerwerk und Schalung mit nur erdfeuchtem Beton vergossen. Erdfeucht deshalb, damit keine Zementschlämme an der Vorderseite austritt und auch die gewünscht offene Fugensituation erhalten bleibt. Die Rückseite wurde dann nach Fertigstellung verputzt.

Statt dieser einhäuptigen Lösung läßt sich eine solche Mauer auch als beidhäuptiges Mauerwerk mit zwei Sichtseiten aus Naturstein errichten. Für Fortgeschrittene bleibt als Herausforderung dann nur noch der Aufbau einer beidhäuptigen Trockenmauer ohne Zementbindung. Für diesen Zweck benötigen Sie dann allerdings eine Steinmischung die auch mauerstarke Steine zur Durchbindung enthält.

Einbaubeispiel eines Steinobjektes

Beispiel 2: Reparatur von Natursteinen

Immer wieder ärgerlich sind kleinere und größere Macken an Natursteinen, die deutlich nicht nur einfache Gebrauchs- und Verbrauchsspuren darstellen, sondern offensichtlich durch eine Beschädigung verursacht wurden. Wie bei diesem Kaiminsims, der uns leider beim Rangieren »aus der Hand rutschte«, wass einen massiven Trümmerbruch der rechten Kante zur Folge hatte. Wie Sie sehen, läßt sich auch ein solcher Schaden häufig reparieren und in diesem Fall sogar kaschieren.

Einbaubeispiel eines Steinobjektes

Beispiel 3: Reparatur von Natursteinen

Manche Steine eignen sich nicht ganz so gut, um nach der Reparatur die reparierte Stelle zu kaschieren. Bei dieser Kaminmaske waren die Bruckstücke zudem verloren gegangen. Der Ausweg war, das Ersatzmaterial an einer anderen, unauffälligen Stelle an der Rückseite aus dem Stein herauszuschneiden.

Einbaubeispiel eines Steinobjektes

Beispiel 4: Baluster als Basis

Eine häufige Herausfprderung bei der Wiederverwendung historischer Säulen ist die Anpassung der Höhe. Ein Ausweg ist die Verwendung von Natursteinobjekte als Basis, in diesem Fall wurden vier Baluster einer Treppenanlage umgenutzt.

Historische Originale von 1700 bis 1930

Produziert von Thomas Borghoff, Datenbank von Silvan Rehberger