Florian Langenbeck Historische Türen

MO-1448 Seltener ADREMA Schubkastenschrank 1940/50er Jahre

Artikelstatus Ein historischer Baustoff oder antikes Bauelement von Florian Langenbeck Historische Baustoffe, Freiburg

Nr. MO-1448

Solider Blechschrank zur Lagerung von Matritzen für Adressiermaschinen, Hersteller war die Berliner Firma ADREMA GMBH, einer von zwei großen Herstellern in Deutschland. Das von einem Julius Goldschmidt 1913 gegründete Unternehmen wurde in den 30ern "arisiert", in den 60ern dann in einen VEB überführt und in den 90ern endgültig abgewickelt.

Jeder der Eisenschubkästen fasste 250 Matritzen, die in der Regel aus Zinkblech waren und wenn man dann im Kopf 54 Kästen mal 250 Zinkblechen mal 10 Gramm (halber Brief) zusammenrechnet ladet man bei etwa 130 kg, was die massive und schwere Bauart des Schrankes leicht erklärt.

Besonders schick finden wir die Mechanik der Türen, diese lassen sich nicht einfach nur öffnen, sondern wenn sie dann in einem Winkel von 90 Grad nach vorne stehen auch fast komplett in den Korupus hineinschieben und versenken.

Alles, was es jetzt noch braucht sind Gegenstände, die man in die Einschübe einlagern möchte, vom Format her dürften Diakästen vielleicht passen, aber dafür gibt es heute ja einen ähnlichen Bedarf wie für Matritzen für Adressiermaschinen.

Wer mehr über diese Technik zur mechanischen Verarbeitung von Daten erfahren möchte, kann bei der Museumsstiftung Post und Telekommunikation gerne einmal nach Adrema suchen:

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Der Schrank ist 94 cm breit, 96 cm hoch und 44 cm tief. Er kostet keine 540 EUR sondern nur noch

EUR 280,00 *

Transportkosten: 80 EUR incl. Mwst. auf Palette bundesweit.

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Historische Originale von 1700 bis 1930

Produziert von Thomas Borghoff, Datenbank von Silvan Rehberger